Referat Kenia Serano, ICAP

Sehr geehrte Delegierte und Eingeladene.

Wir feiern das XVI Europa Treffen der Solidarität mit Kuba unter Beteiligung von 130 Teilnehmern der Solidaritätsbewegung aus 30 verschiedenen Ländern. Als Repräsentanten ihrer Organisation treffen sie sich heute in Berlin, um darüber zu diskutieren, zu analysieren und festzulegen, welche Strategien die europäische Solidaritätsbewegung mit Kuba verfolgen soll.

Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um dem Organisationskomitee, dem Netzwerk Cuba, im Namen der kubanischen Delegation für die Einladung unseren Dank und unsere tiefste Anerkennung für die erfolgreiche Organisation und Vorbereitung des Treffens, auszusprechen.

Vor zwei Jahren haben wir uns mit Vertretern der Freundschaftsgesellschaft Kuba in Sofia, Bulgarien getroffen und eine Bilanz über die wichtigsten vollbrachten Aktivitäten gezogen. Wir legten Arbeitsstrategien fest und vereinbarten gemeinsame Aktionen gegen die Blockade der USA, für die Befreiung der 5, gegen die Kampagnen der großen Medien u.v.m.

Wenn man heute zu dieser gelebten Etappe zurückschaut, können wir ohne Frage sagen, dass die europäische Solidaritätsbewegung mit Kuba eine führende und verantwortungsvolle Rolle übernommen hat. Dieses Potential besteht aus 859 Freundschaftsverbänden in 45 Ländern und 132 Komitees für die 5 in 33 Ländern, welche ihre Fahnen für die Kubanische Revolution, ihre Verteidigung und Befreiung schwingen. Auch wenn sich die Solidaritätsarbeit nicht in Zahlen messen lässt, können wir mit Stolz sagen, dass in Europa die größte Anzahl der Organisationen für Kuba mit viel Aktivitäten und einflussreichen Rollen weltweit anzutreffen sind.

Wir sollten weiter an dem Aufbau der Freundschaftverbände in Usbekistan, Turkmenistan, Georgien, Moldavien, Lichtenstein, Monaco und Lettland arbeiten. Länder, in welchen sicherlich Gefühle der Solidarität und Freundschaft mit Kuba bestehen, aber in denen wir es noch nicht geschafft haben, die Freunde zu organisieren, damit sie sich an diese breite Bewegung anschließen.

Bescheidene Fortschritte schätzen wir von der getanen Arbeit unserer Organisationen für die Verbreitung der Solidarität mit Kuba. So nimmt diese täglich zu an Beteiligung und Repräsentation in den verschiedensten Bereichen und Individuen, welche sich von einer Position des Respekts an der Solidaritätsarbeit beteiligen wollen. Von hier sollen die Prinzipien der Solidarität mit Kuba verfolgt werden, alle diejenigen aufzunehmen, die sich am Recht der Kubanischen Revolution, ihrer Selbstbestimmung und nationalen Souveränität beteiligen wollen. Die Unterschiedlichkeit und Weite unserer Reihen, sollte eine große Festung des Kampfs bilden, welche uns Möglichkeiten bietet, unsere Arbeit in die verschiedensten Richtungen und in den unterschiedlichsten Weisen zu vollbringen.

In dem gleichen Rahmen haben wir einen Fortschritt gemacht, unsere Jugendverbände, die an Kuba interessiert sind, aufzunehmen. Die Arbeit mit der jungen Generation erlaubt uns diese, nicht nur an das Lebensbild unseres Landes mit völlig anderen Werten heranzuführen, sondern sollte auch eine permanente Aufgabe unserer AA sein. So wie wir eine größere Beteiligung der Jugend erreichen, erreichen uns frische und neue Ideen, mit denen wir die Fortführung des gemeinsamen Werks vergangener und unserer Generationen garantieren.

Wir kennen die Arbeit unserer Mitglieder mit alternativen Medien und sozialen Netzen, um als vitale Instrumente die kubanische Realität zu verbreiten und gegen die Kampagnen der großen Medien von den USA und den europäischen reaktionären Regierungen entgegenzuwirken. Eindeutige Beispiele dafür sind die Verbreitung von „Las razones de Cuba“ (Die Gründe Kubas), die Reflektionen des „Cmdt en Jefe“ (Fidel Castro), u.v.m.

Aber wir können uns nicht mit dem bis heute erreichten abgeben, wir müssen neue Wege suchen, neue Räume öffnen, um die Schranken der seit Jahren kreierten Fehlinformation zu durchbrechen. Dennoch ist dieses Feedback unsere Aktivitäten für unsere kubanischen Brüder noch zu wenig, Kuba muss sich durchs ICAP mit Informationen über das was wir tun versorgen und verbreiten.

 

In vielen unserer Länder, fanden nationale Treffen statt, welche als wichtige Instrumente der Reflexion und Koordination für neue Aktionen und zukünftige Strategien betrachtet werden. Andere bevorzugten ihre Koordination anhand verschiedenster Methoden und Mechanismen fortzuführen. Jede benutze Methode zählt immer, vor allem wenn die eindeutige Vision besteht, dass in einer globalisierten Welt wie die unsere jeden Tag eine neue Anzahl an Koordination unsere Aktionen anzutreffen ist, nicht nur auf national, sondern auch auf europäischen Rahmen und, warum nicht, weltweit.

In dem Maße, in dem wir dieses Bedürfnis anpassen, wird unsere Aktivität an Einfluss gewinnen. Unsere Freunde in den USA sollten wissen, was hier in Europa für Kuba und die 5 getan wird. Nur mit einflussreichen politischen Aktionen werden wir die Feinde der Revolution besiegen.

 

Diese Erfahrung wird besonders intensiv in der Konfrontation mit der Medienkampagne und dem Befreiungskampf für die 5 Helden. Die nötige Einheit ist und wird weiterhin das Grundprinzip der Bewegung unserer Solidaritäts- und Freundschaftsorganisationen sein.

2011 wurde eine Kampagne in Gang gesetzt „eine Million Unterschriften für die Befreiung der 5“, und auch wenn die angestrebte Zahl nicht erreicht wurde, erzielte diese Kampagne in vielen Ländern ein wichtigen Aktionsraum in unsere Gesellschaften herein, und diente gleichzeitig als Möglichkeit Information über die Situation der 5 zu verbreiten und zu aktualisieren, auch an Orte, wo zuvor noch nie von den 5 gesprochen wurde.

2012 unterstützen unsere Länder den Solidaritätsmarsch für die 5, der im April in Washington DC stattfand. Die Mehrheit unserer Organisationen versuchte sich durch vorher abgestimmte Aktionen mit einer Stimme zu beteiligen. Erfahrungen wie diese bestätigen uns, wie wichtig die Abstimmung und Vereinbarung unserer Aktivitäten ist und die Notwendigkeit ein höheres Niveau auf unserem Kontinent zu erreichen.

Vielzählich und vielfältig waren die Aktionen der Freunde für die 5, ihre Kreativität und Vielfältigkeit hält uns davon ab, sie in Zahlen festzuhalten. Deshalb beschränke ich mich, einige wenige zu erwähnen, welche durch ihre Wirkung Neugierde weckten und die Aufmerksamkeit der öffentlichen Meinung auf sich zogen. Darunter die Tour des Luftballons durch die Länder der ehemaligen UdSSR, die 5 in der Antarktis, das Kulturprojekt „Beyond the Frame” in England und Schottland unter Beteiligung kubanischer und britischer Künstler.

Diese und andere originelle Aktionen wurden durch die Beständigkeit und Hingabe unserer Organisationen begleitet; wie in Form der monatlichen Aktivitäten vor den Botschaften der USA, Demonstrationen an zentralen und wichtigen Orten für das nationale und soziale Leben, der Versand von Briefen an Abgeordnete, den Präsidenten Obama und der First Lady, u.v.m.

Unsere Arbeit sollte jedes Mal mehr in die Richtung gehen, neue Räume zu finden, in denen wir von Mal zu Mal größeren Einfluss auf unsere Gesellschaften und vor allem auf die nordamerikanische Gesellschaft ausüben können. Wir müssen die Möglichkeiten, die sich uns auf nationaler Ebene bieten, wertschätzen und von da aus Optionen suchen, welche uns erlauben, an Türe zu klopfen, Mitteilungen an nordamerikanische Abgeordnete und andere Personen des Systems zu schicken.

Unsere Organisationen unterstützen enthusiastisch und verbindlich die Besuche der Familien der 5 u.a. in Spanien, Tschechien, Österreich, Slowenien, Deutschland, Italien, die nordischen Länder, England und Schottland. Eine Aufgabe von Priorität in Anbetracht der möglichen Besuche in Länder, welche bisher noch nicht teilnahmen.

Wir danken allen jenen Freunden und Organisationen, die ständig Aktivitäten und Feierlichkeiten an den bedeutungsvollen historischen und kulturellen Daten durchführen und die kubanischen Realität damit beständig fortführen.

Groß ist unsere Anerkennung all denen Organisationen gegenüber, die es geschafft haben, sich dauerhaft in den internationalen Brigaden der freiwilligen Arbeit und an den Kolloquien für die Befreiung der 5 zu beteiligen, vitale Räume für das Feedback der kubanischen Realität und den wichtigen Austausch unserer Organisationen. Wir kennen die ökonomischen Einschränkungen vor denen viele unsere Freunde und unserer Organisationen stehen, nichtsdestotrotz rufen wir auf, diese vom ICAP einberufenen Räume als wichtige Möglichkeiten für die Stärkung der europäischen Solidarität mit Kuba weiterhin voranzutreiben und zu unterstützen.

Die Geltung der Bewegung der internationalen Brigaden besteht weiterhin. Die teilnehmenden Brigadistas sind jeden Alters, in manchen, wie der lateinamerikanischen, der europäischen und der puerto-ricanischen dominiert die Präsenz von jungen Leuten, während in der internationalen Brigade 1. Mai die älterer Leute an Überzahl sind.

Ebenso heterogen ist die Zusammensetzung von Parteimitgliedern und Gewerkschaftlern, auch wenn die meisten Teilnehmer progressiver oder linker Tendenzen angehören. In den wenigen Fällen wo dies nicht der Fall ist, lässt sich feststellen, dass sie mit der Kubanischen Revolution sympathisieren.

Auch aus der Sicht der Teilnehmer kommt ein Großteil aus den Reihen der Studenten, Ärzte, Ökonomen und Lehrer. Meistens besuchen mehr der 80% der Brigadistas Kuba zum ersten Mal und mehr als die Hälfte von ihnen sind nicht am MSC beteiligt.

Jedes Mal, wenn ein Jugendlicher nach der Teilnahme an einer Brigade und/oder an einer Solidaritätsveranstaltung aus Kuba zurückkehrt, nimmt er nicht nur die Erfahrung mit, die Realität eines Volkes geteilt zu haben, welches für seine Souveränität kämpft, sondern im Gegenzug erhalten wir einen Jugendlichen, der für der kubanische Sache sensibilisiert wurde. Wir sollten unsere Brigadistas viel mehr nutzen und aus ihnen Vermittler und Verbreiter ihrer Erfahrungen machen. Dies könnte eine Methode sein, neue Mitglieder zu gewinnen und uns der sich wandelnden Kubanischen Revolution zu nähern.

 

Die von dem VI Parteitag genehmigten Grundzüge markieren einen Weg für die Aktualisierung unseres ökonomischen Modells, eine unumgängliche Voraussetzung um die von der Revolution erreichten sozialen Errungenschaften beizubehalten. Unter den Prinzipien der Planung, Rationalität und Effizienz in Bezug auf Ressourcen und mit dem Ziel das Programm unserer Revolution weiterhin umzusetzen und ein höheres Niveau für unsere sozio-ökonomische Entwicklung zu erreichen.

Die Feinde Kubas verpassen keine Gelegenheit, um mit ihrer mächtigen Propagandamaschinerie durch mediale Kampagnen die Kubanische Revolution anzugreifen. Heute, in Angesicht der von unserer Regierung angepassten Maßnahmen, argumentieren sie eine mutmaßliche Langsamkeit oder fehlende Kühnheit mit der einzigen Absicht, diejenigen durcheinanderzubringen, die mit dem kubanischen revolutionären Prozess sympathisieren, die ehrlichen Menschen auf der Welt, die unsere Realität kennen und sogar unsere eigenen Landsleute.

Unser Land wird weiterhin die Änderungen vornehmen, die es für angebracht hält, ohne Eile, ohne Druck und ohne Angst vor den anhaltenden Drohungen und Kampagnen die versuchen verfälschte Meinungen über unsere Errungenschaften zu verbreiten.

Wir dürfen nicht die materiellen Einschränkungen vergessen, die uns oft davon abhalten, uns in dem Rhythmus zu entwickeln, wie wir gerne würden. Viele davon gehen aus der Krise hervor, die gegenwärtigen den Planeten in Griff hat und die Preise von Öl, Nahrungsmittel und fast allem, was ein Land braucht in die Höhe schießen lassen hat. Hinzu kommen jene Probleme, die durch die kriminelle Blockade, welche die aufeinanderfolgenden Regierungen der USA gegen unser Land auferlegt – verschärft gegenwärtig mit der Regierung von Obama.

Wir werden uns weiter entwickeln und jede Änderung vornehmen, die unser neues Wirtschaftsmodell bedarf, ohne auch nur ein Stück vor dem Druck unserer Feinde zurück zu weichen.

 

Die Europäische Union hat mit ihrer feindlichen Position wenig Pragmatismus in ihrer Politik gegen Kuba gezeigt. Momentan stagnieren ihre Massnahmen, Grund dafür ist der fehlender Konsens der Mitgliedsländer, was wiederum zeigt, dass ihre Position gegenüber der Kubanische Revolution wenig kohärent war. Unser Land war und ist bereit den politischen Dialog wieder aufzunehmen, auf gleicher Augenhöhe mit der EU und mit besten Willen Lösungen zu finden, jedoch ohne von unseren Prinzipien abzuweichen.

Den europäischen Völkern, die gegenwärtig unter den Konsequenzen der neoliberalen Politik zu leiden haben, welche die Machtinstanzen der EU in ihren Ländern ausführen, sprechen wir unsere aufrichtige Solidarität aus und wünschen ihnen, dass sie einen souveränen und unabhängigen Ausweg aus der Krise finden.

Wie ihr bereits wisst, erhält unser Land seit 1992 eine ständig wachsende und solidarische Unterstützung gegen die Blockade in den Generalversammlungen der UN. Die Anwendung der Blockade gegen unsere kleine Insel stellt nicht nur einen massiven, eindeutigen und systematischen Verstoß gegen die Menschenrechte eines gesamten Volkes dar, sondern verstößt auch gegen die konstitutionelle Freiheit der US-Bürger, denn es wird ihnen verboten unsere Insel zu besuchen. Das Selbe erleiden andere Länder, durch die auferlegten Zügel der transnationalen Politik der USA.

Die Regierung der USA, beharrt darauf, das Schicksal der Menschheit zu bestimmen und hat die Fähigkeit der Resistenz, der Selbstachtung und des Kampfes der Völker der Welt in ihrem Wunsch souverän und frei zu sein noch nicht begriffen. Ein einleuchtendes Beispiel zeigt Lateinamerika, wo man vor einem endscheidenden historischen Moment steht, um die nationale Identität seiner Völker zu erhalten und um die Konsolidierung der wirklichen Souveränität zu festigen.

 

Der Sieg des Präsidenten Hugo Chávez in Venezuela am 7. Oktober bedeutet nicht nur einen harten Schlag für die imperialen Bestrebungen der internen Opposition, sondern bestätigte auch die Unterstützung des Volkes für Chávez und sein politisches Projekt, ebenso wie die gegenwärtig stattfindenden  lateinamerikanischen Projekte der Kollaboration und Integration. Die Integration Lateinamerikas und der Karibik ist kein Traum mehr, sondern wird Wirklichkeit, sie verfestigt sich als Teil des Kampfes für die Emanzipation, inspiriert von Kämpfern wie Bolívar und Martí.

Die Beziehungen die jetzt angestoßen werden sollten, sind die der EU mit der CELAC, der Konstitution der „Gemeinschaft der lateinamerikanischen und karibischen Staaten“ und wie Raúl sagte, das wichtigste Ereignis in 200 Jahren.

Liebe Freunde und Freundinnen:

Die ständig wachsende Unterstützung im Kampf für die Befreiung unserer 5 Helden, stellt eine der Hauptaufgaben der solidarischen Tätigkeiten dar. Es sind schon 14 Jahre ungerechter Haft vergangen, ohne das die nordamerikanische Justiz auch nur den geringsten Willlen gezeigt hätte Recht zu sprechen. Im Gegenteil, sie hat rechtliche und jede Art von Mechanismen erzeugt, um jede mögliche Aktion für die Befreiung der 5 zu behindern. Die legalen Möglichkeiten sind fast erschöpft und es bleibt uns nur das politische Schlachtfeld und der mediale Kampf unserer solidarischen Freunde aus der ganzen Welt.

All diesen ungerechten Sanktionen kommt der irreparable Schaden hinzu, welche die 14 Jahre ungerechter Haft und Trennung für die 5 und ihre Familien bedeuten.

Vom 28. November bis zum 1. Dezember werden wir uns zum VIII Kolloquium für die Befreiung der 5 in Holguin versammeln. Mehr als 80 europäische Delegierte haben ihre Teilnahme für ein Event bestätigt, an dem durchschnittlich mehr als 50 verschiedene Länder teilnehmen und welches sich zum Raum für neue Ideen und Strategien entwickelt hat.

Wir bitten euch alle, heute mehr als sonst, daß alle Solidaritätsaktionen für die 5 Auswirkungen auf die öffentliche und insbesondere auf die nordamerikanische Meinung hat, denn dort wird im Endefekt über das Schicksal unserer Brüder entschieden. Wir sollten Aktionen abstimmen, mit denen wir einen tiefen und direkten Eindruck hinterlassen. Wir dürfen dieses Vorhaben nicht vernachlässigen. Es ist notwendig das Ausmaß der Aktionen zu vergrößern und mehr soziale und politische Kräfte einzubinden. In euch liegt die Hoffnung, die Rückkehr der 5 in den Schoss ihrer Familien und ihres Heimatlandes Wirklichkeit werden zu lassen.

Im Jahr 2006 wurde in Istanbul im Rahmen des XIII europäischen Solidaritätstreffen die Idee ins Leben gerufen, eine Troika zu erschaffen, mit dem Ziel die Aktionen auf kontinentaler Ebene abzustimmen. Dieses Projekt verblieb eher auf Papier statt als Aktion.

Deshalb nutze ich diese Situation um die Wichtigkeit zu unterstreichen, eine besserer Absprache und Koordination der Aktionen der Solidaritätsbewegungen zu erreichen, sei es durch die Ratifizierung der Mechanismen des Abkommens oder mit neuen Projekten, die in unserer Debatten aufkommen.

Wir benötigen die Konsolidierung von Mechanismen zur Abstimmung, die uns hilft, politische Aktivitäten in größeren Dimensionen für die europäische Öffentlichkeit zu planen. Wir müssen eingestehen, dass dies bisher nicht die erwarteten Ergebnisse erzielt hat und schlagen vor, eine Analyse vorzunehmen, um Wege für eine effizientere Umsetzung  zu suchen, welche die Verbindung und Koordination zwischen den verschiedenen Aktionen der Solidaritätsbewegung mit Kuba im europäischen Kontext aufrechterhält.

 

Ein anderer Aspekt den wir erwähnen möchten, ist die effizientere Nutzung der sozialen Netze und der alternativen Medien als Weg gegen die Kampagnen anzukommen, die die Feinde der Kubanischen Revolution dauernd zum Himmel loben.

Wir wissen, dass wir in dieser entscheidenden Schlacht, um unsere Rechte und Unabhängigkeit aufrechtzuerhalten und für ein würdiges Leben nicht alleine sind. Wir zählen mit der Solidarität von Frauen und Männer mit Anstand von allen Teilen der Erde. Der Wahrheit und der Gerechtigkeit.

Wir danken all denen die uns für die 11 Opfer des Sturms Sandy ihr Beileid ausgesprochen haben, der schlimmste Sturm der unsere Insel seit einem halben Jahrhundert geschüttelt hat. Bisher ließen sich die Zerstörung noch nicht in Zahlen zusammenfassen, aber die Schäden sind groß, vor allem an den Wohnungen (188 000 Wohnungen), am System der Energiegeneratoren und Kommunikation, in der Landwirtschaft (ungefähr 100 000 Hektar Anbau) lebenswichtig für die Ernährungssicherheit. Die Solidarität zwischen den Kubanern wurde unter Beweis gestellt und bestätigt, dass wahre Solidarität bedeutet zu teilen, was man hat.

Heute können wir sagen, dass eure Hingabe, auf altruistischer Weise die Flagge der Solidarität zu schwingen und eine gerechte und humane Sache in einer Welt, in der die Brüderlichkeit, Solidarität und sogar die Existenz des Menschen ständig in Gefahr ist, zu verteidigen, nicht umsonst ist.

Lasst uns aus diesem Treffen ein Forum des Kampfes machen, mit Flügeln die die Solidarität zwischen unseren Völkern ausbreiten.

Zum Abschied möchte ich euch einladen in der letzten November Woche 2014 zum 55. Jubiläum der Revolution, am III Weltweiten Solidaritätstreffen mit Kuba in Kuba teilzunehmen.

Wir danken euch, dass ihr „Cuba Sí“ sagt, mit Betonung auf dem i!

Wir werden euch nicht enttäuschen!

Es lebe die internationale Solidarität!

Es lebe Fidel, es lebe Raúl!

Freiheit für die Fünf!

Es lebe die Kubanische Revolution!

 

“Muchas gracias”

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